LOUIS XV PERIODE SCHWEITE ZUM SCHREIBTISCH
Antiquités Lecomte — Héric
50 Objekte gefunden
Das antike Schreibpult zählt zu den elegantesten Schreibmöbeln des 18. Jahrhunderts: Eine geneigte Klappe verbirgt ein Innenleben aus Schubladen und Fächern und verbindet Funktionalität mit diskreter Raffinesse. In der Régence-Zeit entstanden und unter Louis XV zur Vollendung gebracht, wurde es in Nussbaum, Eiche, Mahagoni oder Palisander gefertigt — bisweilen mit vergoldeten Bronzebeschlägen oder Marketerie bereichert. Antike Schreibmöbel dieser Art sind bei Sammlern wie bei Einrichtungsliebhabern gleichermaßen begehrt.
Erkennbar an der abgeschrägten Schreibfläche und den geschwungenen oder konisch zulaufenden Beinen je nach Epoche, unterscheidet sich das Schreibpult vom Sekretär durch seine leichtere Silhouette und sein oft kompakteres Format.
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Um ein antikes Schreibpult zu authentifizieren, beginnen Sie mit der Untersuchung der Konstruktion: handgeschnittene Schwalbenschwanzverbindungen, Schubladenböden aus Sekundärholz (Pappel, Eiche) und Werkzeugspuren im Inneren sind verlässliche Zeichen einer zeitgenössischen Fertigung. Ein Ébéniste-Stempel unter der Platte oder an einem Ständer — mitunter begleitet vom Zunftzeichen der Pariser Jurande — steigert den Wert und die Nachvollziehbarkeit des Stücks erheblich. Zu den bedeutenden Namen zählen Migeon, Topino, Boudin und RVLC für hochwertige Pariser Arbeiten.
Bei den Holzarten dominiert massiver Nussbaum die provinzielle Produktion, während Mahagoni und Palisander die Pariser Werkstätten der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts kennzeichnen. Prüfen Sie den Zustand des Furniers auf der Klappe — der am stärksten beanspruchten Zone — sowie die Stabilität der originalen Scharniere und Schlösser. Schreibpulte mit Marketerie aus Rosenholz oder geometrischen Fadeneinlagen zeugen von besonderer handwerklicher Sorgfalt.
Was das Budget betrifft: Rechnen Sie für ein schönes provinziales Exemplar in Nussbaum oder Eiche mit 400 bis 1.500 €, für ein gestempeltes Stück in Mahagoni oder mit originalen vergoldeten Bronzebeschlägen mit 2.000 bis 8.000 € oder mehr, je nach Qualität und Provenienz. Der Gesamtzustand, das Vorhandensein der originalen Innenausstattung (Schubladen, Fächer, Lederschreibfläche) und die Qualität etwaiger Restaurierungen beeinflussen den Preis unmittelbar. Bevorzugen Sie Louis-XV-Schreibpulte in Nussbaum mit originalen geschwungenen Beinen und Beschlägen — sie garantieren eine stilistisch stimmige Einheit.
Auf Antiquités en France wird jedes Schreibpult von einem geprüften professionellen Antiquar angeboten, der Ihnen detaillierte Fotos, genaue Maße und die Geschichte des Stücks liefern kann. Stöbern Sie auch in unserer Auswahl an antiken Schreibmöbeln, um Ihre Suche zu erweitern, und wenden Sie sich direkt an den Händler Ihrer Wahl für Fragen zu Provenienz oder Erhaltungszustand.