Antiquitäten des 18. Jahrhunderts

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Das 18. Jahrhundert markiert den Höhepunkt der französischen dekorativen Künste: vom verspielten Rokoko des Louis-XV-Stils bis zur neoklassischen Strenge des Louis XVI entstanden hier einige der schönsten Möbel und Kunstobjekte aller Zeiten. Estampillierte Ébénistes — Oeben, Riesener, Jacob —, die Manufakturen von Sèvres und Meissen sowie außergewöhnliche Bronzegießer zeugen von einem handwerklichen Können ohne Gleichen. Entdecken Sie hier eine sorgfältige Auswahl an Möbeln des 18. Jahrhunderts und authentischen Kunstobjekten, angeboten von geprüften Antiquitätenhändlern.

Möbel und Kunstobjekte des 18. Jahrhunderts bei unseren Antiquitätenhändlern

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Wie man Antiquitäten des 18. Jahrhunderts auswählt und authentifiziert

Ein authentisches Möbelstück des 18. Jahrhunderts zu erkennen erfordert einige wesentliche Kenntnisse. Bei der Ébénisterie suchen Sie nach der Estampille, die unter der Platte oder auf der Rückseite der Schublade eingeschlagen wurde: Die Pariser Zunft der Menuisiers-Ébénistes schrieb diese Kennzeichnung jedem Meister zwischen 1743 und 1791 vor. Charakteristische Hölzer — Mahagoni aus Saint-Domingue, Rosenholz, Veilchenholz — sind häufig mit geometrischen oder floralen Marketerie-Einlagen und quecksilbervergoldeten Bronzen von unvergleichlicher Feinheit kombiniert. Bei estampillierten Sitzmöbeln des 18. Jahrhunderts achten Sie auf die Kohärenz der Schnitzerei, die natürliche Patina von Buche oder Nussbaum sowie das Alter der Polsterung.

Bei Kunstobjekten erkennt man Porzellan und Fayencen der Epoche an den Manufakturmarken auf der Unterseite: die verschlungenen Ls von Sèvres, das Meissener Schwert oder die Initialen der Fayencereien von Rouen und Straßburg. Bei Bronzen und Pendulen verraten die Qualität der Ziselierung und die matte, tiefe Feuervergoldung die besten Stücke. Vorsicht vor Reproduktionen des 19. Jahrhunderts, die oft täuschend ähnlich wirken — ein Gutachten oder eine dokumentierte Provenienz bleibt die beste Garantie. Stöbern Sie auch in unserer Auswahl des 17. Jahrhunderts, um die stilistische Entwicklung nachzuvollziehen, oder erkunden Sie die Stücke des 19. Jahrhunderts, die diese Traditionen fortführen.

Preislich reicht die Spanne von einigen Hundert Euro für ein kleines Dekorationsobjekt — Schildpattdose, zeitgenössischer Kupferstich, einfache Fayence — bis zu mehreren Zehntausend Euro für ein von einem großen Meister estampilliertes Möbelstück oder eine Pendule erster Güte. Der Erhaltungszustand ist entscheidend: Eine alte, fachgerecht durchgeführte Restaurierung ist akzeptabel, doch großflächig erneuertes Furnier oder kürzlich neu patinierte Bronzen mindern den Wert erheblich. Bitten Sie den Händler stets um einen detaillierten Zustandsbericht und, wenn möglich, um eine Provenienzgeschichte.

Auf Antiquités en France wird jede Antiquität des 18. Jahrhunderts von einem professionellen Antiquitätenhändler angeboten, der Ihnen hochauflösende Fotos, genaue Maße und auf Wunsch ein Echtheitszertifikat bereitstellen kann. Stöbern Sie jetzt in den verfügbaren Louis-XV- und Louis-XVI-Kommoden und kontaktieren Sie direkt den Händler Ihrer Wahl.

Häufig gestellte Fragen zu Antiquitäten des 18. Jahrhunderts

Woran erkennt man ein echtes Möbelstück des 18. Jahrhunderts?
Achten Sie auf die Estampille des Ébénistes, die unter dem Möbel eingeschlagen ist, sowie auf die Qualität der quecksilbervergoldeten Bronzen und die natürliche Holzpatina. Handgefertigte Verbindungen, leichte Unregelmäßigkeiten der Schubladen und gleichmäßige Abnutzung der Füße sind verlässliche Echtheitskriterien.
Welche Möbelstile sind typisch für das französische 18. Jahrhundert?
Das Jahrhundert gliedert sich hauptsächlich in den Louis-XV-Stil (Kurven, geschweifte Beine, florale Marketerie) und den Louis-XVI-Stil (gerade Linien, Kanneluren, Rückgriff auf die Antike). Die Régence bildet den Übergang, während das Directoire den Empire-Stil ankündigt.
Welches Budget sollte man für eine Antiquität des 18. Jahrhunderts einplanen?
Rechnen Sie mit 200 bis 800 € für ein kleines Dekorationsobjekt oder einen zeitgenössischen Stich, 1.500 bis 8.000 € für einen Stuhl oder eine kleine Kommode mittlerer Qualität, und deutlich mehr für ein von einem bedeutenden Ébéniste estampilliertes Möbelstück oder eine Pendule einer renommierten Manufaktur.
Wie pflegt und erhält man ein Möbelstück des 18. Jahrhunderts?
Vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung und starke Schwankungen der Luftfeuchtigkeit. Pflegen Sie das Holz zweimal jährlich mit natürlichem Bienenwachs. Versuchen Sie niemals, Bronzen oder Marketerie selbst zu restaurieren — überlassen Sie diese Arbeiten einem spezialisierten Restaurator.
Können Antiquitäten des 18. Jahrhunderts ins Ausland versandt werden?
Ja, die meisten professionellen Antiquitätenhändler organisieren Verpackung und Versand in ganz Europa und darüber hinaus über auf Kunsttransporte spezialisierte Spediteure. Bei wertvollen Stücken sind ein Zustandsprotokoll vor dem Versand und eine spezifische Versicherung dringend empfohlen.