Antike Oktanten der Seefahrt

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Als Vorläufer des Sextanten zählt der antike Oktant zu den bedeutendsten Navigationsinstrumenten des 18. und 19. Jahrhunderts. Um 1730 von John Hadley und Thomas Godfrey unabhängig voneinander entwickelt, ermöglichte er Seefahrern erstmals die präzise Winkelmessung von Gestirnen. Die schönsten Exemplare zeichnen sich durch ein Gestell aus Messing und Ebenholz, originale Spiegel und einen in Elfenbein oder versilbertem Messing gravierten Bogen aus. Entdecken Sie hier eine Auswahl an antiken Oktanten der Marine, präsentiert von spezialisierten Händlern neben weiteren Schifffahrtsantiquitäten.

Oktanten und astronomische Navigationsinstrumente bei Antiquitätenhändlern

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Antike Oktanten erkennen, datieren und sicher kaufen

Um einen antiken Oktant zu authentifizieren, beginnen Sie mit der Prüfung des Rahmens: Hochwertige Instrumente bestehen aus massivem Messing mit einer Fassung aus echtem Ebenholz, seltener aus Mahagoni. Der Gradierungsbogen — aus Elfenbein vor 1850, später aus versilbertem Messing oder Aluminium — sollte eine klare, gleichmäßige Teilung aufweisen. Ein Nonius und mehrere Farbfilter sind Merkmale eines professionellen Instruments. Achten Sie auf die Herstellersignatur, die in den Limbus oder die Grundplatte graviert ist: Namen wie Heath & Co, Spencer Browning & Co oder Dollond aus London sowie Canivet und Lenoir aus Paris stehen für höchste Qualität und steigern den Wert erheblich.

Der Erhaltungszustand ist entscheidend. Prüfen Sie die Unversehrtheit der Spiegel, die Beweglichkeit des Alhidadenarms, die Lesbarkeit der Graduierungen und — besonders wichtig — das Vorhandensein des Originaletuis aus Mahagoni mit Zubehör wie Fernrohr, Filtern und Justierschlüssel. Ein vollständig erhaltenes Set kann zwei- bis dreimal so viel wert sein wie ein einzelnes Instrument. Seien Sie vorsichtig bei übermäßig restaurierten Stücken: Eine homogene, natürlich gewachsene Patina ist ein gutes Zeichen.

Beim Budget sollten Sie für einen gängigen Oktant in gutem Zustand zwischen 300 und 800 € einplanen. Signierte Instrumente renommierter Hersteller mit vollständigem Etui und Originalzubehör können 1.000 bis 3.000 € oder mehr erzielen. Französische Stücke aus dem 18. Jahrhundert sind besonders selten und entsprechend begehrt. Erweitern Sie Ihre Sammlung mit antiken Sextanten oder stöbern Sie in der gesamten Kategorie der wissenschaftlichen Antikitäten auf unserer Plattform.

Auf Antiquités en France wird jeder Oktant von einem geprüften Antiquitätenhändler angeboten, der Ihnen detaillierte Fotos, Provenienzangaben und — sofern vorhanden — ein Zertifikat bereitstellen kann. Kontaktieren Sie den Händler direkt, um vor dem Kauf alle Fragen zu Zustand, Maßen und Geschichte des Stücks zu klären.

Häufig gestellte Fragen zu Antike Oktanten der Seefahrt

Was ist der Unterschied zwischen einem Oktant und einem Sextanten?
Der Oktant erfasst einen Bogen von 45° (ein Achtel des Kreises) und kann Winkel bis zu 90° messen. Der um 1757 entwickelte Sextant deckt 60° ab und misst bis zu 120°, was ihn vielseitiger macht. Oktanten sind in der Regel älter und seltener als Sextanten.
Wie datiert man einen antiken Oktant?
Das Material des Gradierungsbogens (Elfenbein vor 1850, danach versilbertes Messing oder Aluminium), die Art des Nonius, die Form des Rahmens und die Herstellersignatur helfen bei der Datierung. Kataloge bekannter Hersteller wie Dollond oder Heath & Co ermöglichen eine genauere Einordnung.
Welche Hersteller antiker Oktanten sind am begehrtesten?
Besonders gesucht sind Heath & Co und Spencer Browning & Co aus London sowie Dollond. Unter den französischen Herstellern gelten Canivet und Lenoir aus Paris als besonders renommiert. Ein signiertes Instrument in gutem Zustand mit Originaletui erzielt deutlich höhere Preise.
Mit welchem Budget muss ich für einen antiken Oktant rechnen?
Ein gängiger Oktant in gutem Zustand kostet zwischen 300 und 800 €. Signierte Exemplare renommierter Hersteller mit vollständigem Originalzubehör können 2.000 bis 3.000 € übersteigen. Französische Stücke aus dem 18. Jahrhundert sind besonders rar und erzielen regelmäßig Spitzenpreise.
Wie pflegt man einen antiken Oktant richtig?
Verwenden Sie keine Scheuermittel auf Messing oder Ebenholz. Ein weiches, trockenes Tuch zum Abstauben genügt. Demontieren Sie die Spiegel keinesfalls selbst. Bewahren Sie das Instrument im Etui auf, geschützt vor Feuchtigkeit und Temperaturschwankungen, um Holz und Metall dauerhaft zu erhalten.