Antiquitäten des 17. Jahrhunderts

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Das 17. Jahrhundert gilt als Hochzeit der europäischen Dekorationskunst: Unter Ludwig XIV. entfaltete sich ein mächtiger Barockstil, geprägt von Symmetrie, Vergoldung und kostbaren Materialien. Ebenisten, Bildhauer und Maler wetteiferten um Virtuosität, um Versailles und die großen Herrenhäuser auszustatten. Louis-XIV-Möbel zeichnen sich durch massive Eichen- oder Nussbaumkonstruktionen, Boulle-Marketerie aus Schildpatt und Messing sowie fein ziselierte vergoldete Bronzen aus.

Neben dem Mobiliar brachte das Jahrhundert außergewöhnliche Gemälde, Tapisserien, Fayencen und Goldschmiedearbeiten hervor, die heute von Sammlern weltweit begehrt werden. Stöbern Sie auch in unserer Auswahl an Antiquitäten des 16. Jahrhunderts und früher.

Möbel, Gemälde und Kunstobjekte des 17. Jahrhunderts bei unseren Antiquaren

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So wählen und authentifizieren Sie eine Antiquität aus dem 17. Jahrhundert

Die Authentifizierung eines Stücks aus dem 17. Jahrhundert erfordert Methode und Erfahrung. Achten Sie zunächst auf die Konstruktion: handgezapfte Zapfen-Schlitz-Verbindungen, massive Schubladenböden ohne Sperrholz und Spuren von Handwerkzeug sind verlässliche Altersmerkmale. Bei Barockschränken und Buffets weisen handgeschnitzte Füllungen leichte Unregelmäßigkeiten auf, die keine industrielle Reproduktion imitieren kann. Die natürliche Holzpatina — goldbraun bei Eiche, tiefbraun bei Nussbaum — sollte gleichmäßig und stimmig mit der Abnutzung der exponierten Stellen sein.

Bei Gemälden des 17. Jahrhunderts lohnt ein Blick auf die Rückseite: ein Keilrahmen mit festen Keilen, eine Leinwand mit unregelmäßigem Korn und ein gleichmäßiges Alterscraquelé sind gute Indikatoren. Vor einem bedeutenden Kauf empfiehlt sich ein Gutachten durch einen Auktionssachverständigen oder einen Spezialisten für die flämische oder französische Schule. Werke aus dem Umkreis von Malern wie Philippe de Champaigne, Simon Vouet oder den flämischen Meistern erzielen nach wie vor solide Preise.

Was das Budget betrifft: Dekorative Objekte wie Fayencen aus Nevers, kleine Bronzen oder Druckgrafiken sind ab einigen hundert Euro erhältlich. Ein gut erhaltenes, dokumentiertes Möbelstück wird in der Regel zwischen 2.000 und 20.000 € gehandelt, bei gestempelten Stücken oder mit illustrer Provenienz auch deutlich mehr. Prüfen Sie stets den Zustand der Bronzen, die Stabilität der Verbindungen und das Fehlen verdeckter Restaurierungen. Erweitern Sie Ihre Suche auch mit unserer Auswahl an Antiquitäten des 18. Jahrhunderts, einer Epoche, die das Erbe des Grand Siècle verfeinert weiterführt.

Auf Antiquités en France wird jedes Stück aus dem 17. Jahrhundert von einem geprüften professionellen Antiquar angeboten, der Ihnen detaillierte Fotos, Provenienzangaben und Pflegehinweise liefern kann. Kontaktieren Sie den Händler direkt, um einen Provenienznachweis oder ergänzende Informationen vor dem Kauf zu erhalten.

Häufig gestellte Fragen zu Antiquitäten des 17. Jahrhunderts

Was kostet ein authentisches Möbelstück aus dem 17. Jahrhundert?
Die Preise variieren stark je nach Typ, Zustand und Provenienz. Rechnen Sie mit 1.500 bis 5.000 € für ein gängiges Stück in gutem Zustand und 8.000 bis 30.000 € oder mehr für ein museales, gestempeltes oder dokumentiertes Exemplar.
Wie erkenne ich ein echtes Louis-XIV-Möbel gegenüber einer Reproduktion?
Achten Sie auf handgezapfte Verbindungen, eine gleichmäßige Holzpatina, Handwerkzeugspuren an verdeckten Stellen und die Qualität der Bronzen. Reproduktionen zeigen mechanische Verbindungen, zu gleichmäßiges Holz und gegossene Bronzen ohne feine Ziselierung.
Welche Objekte aus dem 17. Jahrhundert eignen sich für Einsteiger?
Druckgrafiken, Fayencen aus Nevers oder Rouen, kleine Bronzen und bescheidene Goldschmiedearbeiten sind oft zwischen 200 und 800 € erhältlich. Sie ermöglichen einen erschwinglichen Einstieg in die Materialien und Formen des Jahrhunderts.
Wie pflegt man ein Holzmöbel aus dem 17. Jahrhundert?
Vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung und starke Feuchtigkeitsschwankungen. Pflegen Sie das Holz ein- bis zweimal jährlich mit farblosem Bienenwachs. Verwenden Sie niemals aggressive Reinigungsmittel oder feuchte Tücher auf Marketerie oder vergoldeten Bronzen.
Kann man ein Stück aus dem 17. Jahrhundert vor dem Kauf begutachten lassen?
Ja, und bei bedeutenden Käufen ist dies sehr empfehlenswert. Ein Auktionssachverständiger, ein anerkannter Experte oder ein Fachkonservator kann ein Gutachten erstellen. Der professionelle Antiquar kann Sie ebenfalls an die richtigen Ansprechpartner verweisen.