Buffet-Kabinett in zwei Korpussen aus profilierter Nussbaum – Louis-XIII-Zeit
le village des brocanteurs 58 — Dun-les-Places
134 Objekte gefunden
Das 17. Jahrhundert gilt als Hochzeit der europäischen Dekorationskunst: Unter Ludwig XIV. entfaltete sich ein mächtiger Barockstil, geprägt von Symmetrie, Vergoldung und kostbaren Materialien. Ebenisten, Bildhauer und Maler wetteiferten um Virtuosität, um Versailles und die großen Herrenhäuser auszustatten. Louis-XIV-Möbel zeichnen sich durch massive Eichen- oder Nussbaumkonstruktionen, Boulle-Marketerie aus Schildpatt und Messing sowie fein ziselierte vergoldete Bronzen aus.
Neben dem Mobiliar brachte das Jahrhundert außergewöhnliche Gemälde, Tapisserien, Fayencen und Goldschmiedearbeiten hervor, die heute von Sammlern weltweit begehrt werden. Stöbern Sie auch in unserer Auswahl an Antiquitäten des 16. Jahrhunderts und früher.
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Die Authentifizierung eines Stücks aus dem 17. Jahrhundert erfordert Methode und Erfahrung. Achten Sie zunächst auf die Konstruktion: handgezapfte Zapfen-Schlitz-Verbindungen, massive Schubladenböden ohne Sperrholz und Spuren von Handwerkzeug sind verlässliche Altersmerkmale. Bei Barockschränken und Buffets weisen handgeschnitzte Füllungen leichte Unregelmäßigkeiten auf, die keine industrielle Reproduktion imitieren kann. Die natürliche Holzpatina — goldbraun bei Eiche, tiefbraun bei Nussbaum — sollte gleichmäßig und stimmig mit der Abnutzung der exponierten Stellen sein.
Bei Gemälden des 17. Jahrhunderts lohnt ein Blick auf die Rückseite: ein Keilrahmen mit festen Keilen, eine Leinwand mit unregelmäßigem Korn und ein gleichmäßiges Alterscraquelé sind gute Indikatoren. Vor einem bedeutenden Kauf empfiehlt sich ein Gutachten durch einen Auktionssachverständigen oder einen Spezialisten für die flämische oder französische Schule. Werke aus dem Umkreis von Malern wie Philippe de Champaigne, Simon Vouet oder den flämischen Meistern erzielen nach wie vor solide Preise.
Was das Budget betrifft: Dekorative Objekte wie Fayencen aus Nevers, kleine Bronzen oder Druckgrafiken sind ab einigen hundert Euro erhältlich. Ein gut erhaltenes, dokumentiertes Möbelstück wird in der Regel zwischen 2.000 und 20.000 € gehandelt, bei gestempelten Stücken oder mit illustrer Provenienz auch deutlich mehr. Prüfen Sie stets den Zustand der Bronzen, die Stabilität der Verbindungen und das Fehlen verdeckter Restaurierungen. Erweitern Sie Ihre Suche auch mit unserer Auswahl an Antiquitäten des 18. Jahrhunderts, einer Epoche, die das Erbe des Grand Siècle verfeinert weiterführt.
Auf Antiquités en France wird jedes Stück aus dem 17. Jahrhundert von einem geprüften professionellen Antiquar angeboten, der Ihnen detaillierte Fotos, Provenienzangaben und Pflegehinweise liefern kann. Kontaktieren Sie den Händler direkt, um einen Provenienznachweis oder ergänzende Informationen vor dem Kauf zu erhalten.