Große signierte Steinzeugvase mit Glasur „Haut 49"
le village des brocanteurs 58 — Dun-les-Places
31 Objekte gefunden
Unter dem Begriff asiatische Fayencen verbirgt sich eine außergewöhnlich reiche Keramiktradition: glasiertes Steinzeug aus China, japanische Imari- und Satsuma-Keramiken, Celadon-Waren aus Vietnam und Korea. Jede Zivilisation entwickelte eigene Brenntechniken, polychrome Glasuren und charakteristische Dekore — etwa das kobaltblaue Unterglasurdekor oder die eisenrote Palette der Arita-Manufakturen —, die heute eine präzise Bestimmung von Herkunft und Entstehungszeit ermöglichen. Diese Stücke unterscheiden sich von europäischen Keramiken durch ihre spezifischen Tone, Formen und Bildwelten.
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Espaces et Formes — Paris XVIII Arrdt
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French-antiques.fr — Rouen
Galerie Lauretta — Mandelieu-la-Napoule
Antiquités Anne Marie Perrier — La Boisse
ANTIQUITES VANGEON — Chartres
Le Grenier D'Abélard — Sens
Antiquités Anne Marie Perrier — La Boisse
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ANTIQUITES VANGEON — Chartres
Um eine antike asiatische Fayence zu authentifizieren, beginnen Sie mit der Untersuchung der Scherbe: Ein frischer Bruch zeigt die Tonzusammensetzung, die häufig grauer oder beiger ausfällt als bei europäischem Hartporzellan. Bodenmarken in chinesischen, japanischen oder koreanischen Schriftzeichen verweisen bisweilen auf eine Kaiserregentschaft oder eine bestimmte Werkstatt — doch Vorsicht: Spätere Reproduktionen imitierten häufig die Marken der großen Ming- und Qing-Dynastien. Eine Lupe hilft, die Feinheit des Craquelé-Netzes und die Tiefe der Glasuren zu beurteilen.
Zur Datierung gilt: Imari-Vasen aus Arita, die ab dem späten 17. Jahrhundert produziert wurden, erkennt man an ihrer charakteristischen Palette aus Eisenrot, Kobaltblau und Gold. Chinesische Blau-Weiß-Porzellane erstrecken sich über mehrere Jahrhunderte; Form, Glasurstärke und Qualität des Pinseldekors erlauben eine Einordnung zwischen der Ming-Periode (1368–1644) und den Produktionen der Republik. Vietnamesische Celadon-Keramiken oder Stücke mit braunem Dekor auf cremefarbenem Grund sind weniger bekannt, werden aber von versierten Sammlern sehr geschätzt.
Was das Budget betrifft: Eine antike asiatische Keramik mittlerer Qualität ist ab einigen Hundert bis einigen Tausend Euro erhältlich; ein dokumentiertes Regentschaftsstück oder ein signiertes Werkstattexemplar kann bei Auktionen weit höhere Preise erzielen. Prüfen Sie stets die Unversehrtheit der Ränder, achten Sie auf unsichtbare Klebungen und beurteilen Sie, ob eventuelle Restaurierungen zur allgemeinen Patina passen.
Auf Antiquités en France wird jede asiatische Fayence von einem geprüften professionellen Antiquitätenhändler angeboten, der Ihnen detaillierte Fotos, Provenienzangaben und Pflegehinweise liefern kann. Bewahren Sie diese Stücke vor Temperaturschocks und reinigen Sie sie mit einem weichen Tuch und lauwarmem Wasser ohne aggressive Reinigungsmittel. Kontaktieren Sie den Händler direkt für Expertiseanfragen oder eine sichere, versicherte Lieferung.